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Veranstaltung zu Katar

Kommenden Donnerstag, den 24. November 2022 , findet um 19:00 Uhr im "SpOrt Stuttgart" (Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart) eine Veranstaltung statt mit dem Titel: " Festspiele der Autokratie? Die WM in Katar zwischen Prachtbauten und Menschenrechtsverletzungen ". Bestechung von Funktionären, Ausbeutung von Arbeitern sowie Tote auf WM-Baustellen - bereits im Vorfeld der Weltmeisterschaft stellten Vertreter aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft Korruption und fundamentale Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft fest. Zudem wiesen Beobachter auf die dortigen Repressionen gegenüber Frauen und LSBTI-Personen hin. Das absolutistisch regierte Emirat, das über Öl- und Gasexporte zum reichsten Land der Welt aufstieg, steht daher massiv in der Kritik. Die Spiele in Katar werfen grundsätzliche Fragen auf: Wie konnte Katar Ausrichter der Fußballweltmeisterschaft werden? Wie sollten Politik, Verbände und Vereine mit WM-Ausrichtern wie Kata...

LpB-Veranstaltungen in Ludwigsburg

Sonderveranstaltung: AUF NACH EUROPA Freitag, 7. Oktober 2022 , 10:30 – 12:00 Uhr, Scala Ludwigsburg Freier Eintritt Kooperationsveranstaltung der Stadt Ludwigsburg, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Scala Ludwigsburg im Rahmen des Jubiläums „60 Jahre Rede an die deutsche Jugend von Charles de Gaulle“. Eingeladen zur Veranstaltung sind Schulklassen ab Klassenstufe 9, Jugendliche, Studierende und junge Erwachsene. Anmeldung wird bis zum 4. Oktober 2022 erbeten an: vielfalt@scala-ludwigsburg.de   Weitere Informationen zu 60 Jahre Rede von de Gaulle finden Sie unter https://www.lpb-ludwigsburg.de/ und https://degaulle.lpb-bw.de/ . Kinopremiere: „Die Akte Oppenheimer – Und ewig grüßt der Antisemit“ (90-minütiger Director´s Cut des preisgekrönten Films von Ina Knobloch) Mittwoch, 12. Oktober 2022 , 19 Uhr, Central Kino, Arsenalstr. 4, 71638 Ludwigsburg Eintritt: 10 EUR - ermäßigt: 8 EUR - Studierende: 8,50 EUR Im Film „Die Akte Oppenheimer – Und ewig grüßt der Antisemi...

Fußball und Politik/Geschichte - Tagung an der PH

Ein thematischer Schwerpunkt im vergangenen Semester war "Sport und Politik" mit einem - aufgrund der Weltmeisterschaft - deutlichen Fokus auf Fußball. Da passt es hervorragend, dass kommenden Mittwoch ( 24.10.2018 , 10-16 Uhr) an unserer PH folgende Tagung stattfindet: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen" - Aspekte der Fußballgeschichte Veranstalter : Die Lehrenden des Fachs Geschichte an der Universität Stuttgart, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart und Esslingen. Ort : Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Raum 1.222 Programm : 10:00 Uhr - Dr. Andrea Kolpatzik (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Münster) Klassenkampf auf dem Rasenplatz? - Der „Kalte Krieg“ im Spiegel ost- und westdeutscher Presseberichterstattung über die Fußball-Weltmeisterschaften 1974, 1990, 2006 11:00 Uhr - Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart) Die Bundesliga - Fußball als Kultu...

Ultras - zwischen Support und Protest

Beinahe wöchentlich ist in der Berichterstattung nach einem Bundesligaspieltag etwas von den sogenannten Ultras zu sehen, zu lesen oder zu hören. Insbesondere in den letzten Wochen wurden Proteste gegen den Deutschen Fußball-Bund und die UEFA, unter anderem aufgrund der Vergabe der Europameisterschaft 2024, in den Stadien publik. Auf der anderen Seite sind beeindruckende Choreographien aus den Fankurven auf Bildern und in der Sportschau zu bewundern. Doch nicht nur das Dasein im Stadion definiert den Ultra, der sein Fan-Sein auf sehr außergewöhnliche und häufig extreme Art und Weise auslebt. Die Ultraszene, eine der größten jugendlichen Subkulturen in Deutschland, bietet auch politischen Diskussionsstoff. Von Fan-Initiativen über sicherheitspolitische Debatten bis hin zu Gefahren der politischen Unterwanderung von Gruppierungen reicht das Spektrum. Die Medien zeichnen häufig ein negatives Bild der Ultras, wobei sie den Blick hinter die Kulissen teilweise vermissen lassen. Andererse...

FRA-Direktor über Fußball und Nationalismus

Michael O'Flaherty ist der Direktor der 2007 gegründeten FRA, der Fundamental Rights Agency der Europäischen Union ( Agentur der EU für Grundrechte ). Er äußert sich in einem Beitrag auf Euractiv , einem wichtigen mehrsprachigen Informations- und Debattenportal zur europäischen Politik, zur Fußball-WM und den in deren Zusammenhang aufgetretenen "Debatten" zu Themen wie nationaler Identität oder Rassismus: " Football, national identity and belonging in today’s Europe "...

Özil und Gündogan - Gescheiterte Beispiele von Integration?

Die Bilder der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan haben eine Debatte über den aktuellen Zustand der Integration (von Fußballspielern) in Deutschland ausgelöst. In den letzten Sitzungen haben wir viel über den Sport und seine integrative Wirkung gesprochen, welche zum Gemeinschaftsgefühl der jeweiligen Mannschaft führen kann. Gerade deshalb ist das Treffen der beiden Nationalspieler mit dem türkischen Präsidenten in London ein Schlag für die Debatte um Integration. Bei dem Treffen verschenkten Özil und Gündogan das Trikot ihres jeweiligen Vereins an das Staatsoberhaupt, eines davon sogar mit der Widmung „Mit Respekt für meinen Präsidenten“. Die Bilder des Treffens wurden im Anschluss von der Regierungspartei AKP auf Twitter online gestellt. Diese ganze Aktion steht unmittelbar im Zusammenhang mit den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen in der Türkei sowie der bevorstehenden EM-Nominierung. Viele Zeitungen titeln nun, ob diese beiden Fußballsp...

Boykott der Fußball-WM durch Politiker?

Zu diesem Thema hat die Stuttgarter Zeitung einen Pro/Contra-Artikel veröffentlicht: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.pro-und-kontra-zur-fussball-wm-in-russland-sollen-politiker-die-wm-boykottieren.736ddd87-a467-4544-8f1a-8e3aa001a23c.html

ARTE Doku zur alternativen Fußball-WM

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Der TV-Sender ARTE hat eine 30-minütige Dokumentation zu der alternativen Fußball-WM von CONIFA veröffentlicht: " Kicken für die Unabhängigkeit - Die alternative Fußball-WM ". Der Beitrag konzentriert sich hauptsächlich auf die Mannschaft aus Abchasien, einem kleinen Land am Schwarzen Meer, das sich 1992 von Georgien abgespalten hat und seitdem um seine weltweite Anerkennung kämpft. Der Beitrag beantwortet einige der Fragen, die wir uns im Seminar gestellt haben, und begleitet unter anderem auch einen Funktionär der CONIFA bei den Vorbereitungen kurz vor der WM in London. Vor allem interessant für alle die, die mehr über die CONIFA wissen möchten.

CONIFA statt FIFA

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"With high ethical standards and dedicated members CONIFA is the world leading organization for people, nations and sportingly isolated regions whom share the joy of playing international football. CONIFA contributes to the enhancement of global relations and international understanding." ( http://www.conifa.org/en/about-us/ ) Die CONIFA ist ein internationaler Fußballverband für Staaten, Minderheiten, staatenlose Völker und Regionen, die nicht Mitglied der FIFA sind. Die Confederation of Independent Football Association veranstaltet seit der Gründung am 7. Juni 2013 in regelmäßigen Abständen Fußballturniere, welche als alternative Weltmeisterschaften organisiert sind. Das erste weltweite Fußballturnier der CONIFA fand im Juni 2014 in Östersund in Schweden statt. Auch in diesem Jahr gab es ein Turnier. Obwohl der Gastgeber das Team aus Baraawe, einer Region im südlichen Somalia, war, musste das Turnier aus politischen Gründen in London stattfinden. Dieser Cup wurde vom 31....

Common Goal - 1% für eine bessere Welt

Einige Sportarten und gerade der Fussball genießen das Privileg, viel Aufmerksamkeit zu bekommen und durch zunehmende Kommerzialisierung, in Wirtschaftssphären vorzudringen, von denen andere Unterhaltungsbranchen nur träumen können. Mit der wachsenden Reichweite/Aufmerksamkeit des Sports oder einzelner Sportler wächst auch das Interesse von Unternehmen an den Ligen/Vereinen/Spielern. Folge: Fernsehverträge werden immer hochdotierter – Ablösesummen steigen, Spielergehälter ebenfalls. Wenn doch so viel Geld in diesem System steckt und Vereine Umsätze wie Großkonzerne machen, warum wird dann nicht versucht, den Cashflow zu nutzen, um damit das Leid in der Welt zu verringern? Selbstverständlich haben viele Vereine eigene Projekte, die sie unterstützen, eigene Corporate-Social-Responsibility-Konzepte und Stiftungen, in denen sie sich nicht erst seit gestern sozial engagieren. Dasselbe gilt für eine Menge Spieler. Viele sind sich ihrer Verantwortung bewusst und versuchen durch Spenden, Sti...

Sport und Politik: Rassismus im Sport

Nach Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft kommen derzeit immer häufiger Diskussionen um Rassismus auf. Seien es Konflikte zwischen Spielern auf dem Platz oder auch Konflikte vor und nach den Spielen, durch Fans, andere Mannschaften oder Kommentatoren. Wie bereits in der Sitzung vom 28.06.2018 besprochen, kam es in den letzten Wochen häufiger zu Auseinandersetzungen bei und nach Spielen. Besprochen wurde in dieser Sitzung unter anderem die Auseinandersetzung nach dem Spiel zwischen Serbien und der Schweiz, in dem zwei Schweizer Spieler das albanische Wappentier - den Doppeladler - zeigten und somit auf ihre kosovarisch-albanischen Wurzeln verwiesen. Im Anschluss ergaben sich darüber hinaus Diskussionen über das Verhalten der serbischen Fans und des serbischen Trainers. Hier wurden durch serbische Fans klar erkennbar rassistische Parolen skandiert, von denen sich die serbische Auswahl und vor allem der serbische Trainer nicht distanzierten. Auch nach dem Spiel zwischen Deutschland un...

Und noch einmal WM, Fußball, Nationalismus, Balkan

Der von mir empfohlene Erich Rathfelder beschreibt in seinem taz-Artikel " Jubeln mit politischem Kalkül " einen weiteren Fall für unsere Rubrik "Sport und Politik" (Stichwort: Nationalismus). Es geht wieder um Südosteuropa (vulgo: "Balkan"), dieses Mal um Kroatien. Es ist schon unglaublich, wie viel Stoff ein einzelnes Sportereignis wie die WM bietet...

Sport und Politik: Der Fußballkrieg 1969

Ein Paradebeispiel für die fatale Instrumentalisierung sportlicher Großereignisse durch politische Akteure stellt der sogenannte Fußballkrieg dar, der im Jahr 1969 zwischen Honduras und El Salvador ausgefochten wurde und etwa 3000 Todesopfer forderte. Als unmittelbarer Auslöser der kriegerischen Auseinandersetzungen gilt ein Qualifikationsspiel zur Fußballweltmeisterschaft 1970 zwischen den Nationalmannschaften der beiden mittelamerikanischen Staaten. Nachdem es der honduranischen Auswahl gelang, sich durch einen späten Siegtreffer einen Vorteil für das anstehende Rückspiel zu verschaffen, nahm sich die 18-jährige Salvadorianerin Amelia Bolanos in einem Akt nationalistischer Verblendung das Leben. Die lederne Kugel, die im salvadorianischen Netz einschlug, führte in Kombination mit der eisernen Kugel, durch die das Leben der jungen Frau sein Ende fand, zu einer Stimmung fanatischen Hasses gegenüber dem Nachbarland. Etwa einen Monat nach der schicksalhaften Partie fielen salvador...

Sport und Politik: Fußball und nationale Identität

Nicht nur in Deutschland hat die Weltmeisterschaft eine Diskussion zum Thema „nationale Identität und Zugehörigkeit“ ausgelöst. Beispielsweise entbrannte nach dem spannenden Elfmeterschießen zwischen England und Kolumbien diese Debatte auf der britischen Insel. Doch im Gegensatz zu einem eher negativ behafteten Austausch in Deutschland wird die Vielfalt der englischen Nationalmannschaft gefeiert: https://www.zeit.de/sport/2018-07/fussball-wm-england-gareth-southgate-identitaet/komplettansicht Autorin: Stella-Maris Weisser

Sport inmitten von Krieg

In Syrien herrscht seit nun fast sieben Jahren Krieg. Die Menschen leiden und müssen schreckliche Qualen erleben. Doch in diesem Sommer gibt es für sie vier Wochen lang eine Ablenkung von all dem Tod und den Grausamkeiten – die Fußball-Weltmeisterschaft. Syrien selbst hat sich gar nicht für die WM qualifiziert. Sie scheiterten denkbar knapp in den Playoffs, die sie erst in der Verlängerung gegen Australien verloren. Doch dies tat der Begeisterung für den Fußball und insbesondere dss Großereignis WM keinen Abbruch. Überall hängen Fahnen aus den Fenstern und Trikots der Mannschaften, die sich qualifizieren konnten, werden gekauft. Die Spannung ist greifbar. Bei all der Vorfreude fällt es den Syrern leichter, die Auswirkungen des Krieges vergessen zu können. Früher wurden die Spiele häufig entweder mit der Familie oder den Nachbarn geschaut, doch heute hat sich das geändert: Die Menschen gehen auf die Straße und schauen die WM in Cafés, Restaurants oder beim Public Viewing. Es werden...

Sport und Politik: Neues von der WM

Kurzer Beitrag von Spiegel Online zum Thema Politik und Fußball: http://www.spiegel.de/sport/fussball/fifa-prueft-ukraine-aeusserungen-von-kroatiens-wm-star-vida-a-1217308.html

Gesetze im Schatten der WM?

Am Donnerstag, dem 14. Juni 2018, wurde um Punkt 17 Uhr das erste Spiel der Fußball-WM von 2018 angepfiffen - Gastgeberland Russland spielte gegen Saudi-Arabien und eröffnete damit die 21. Austragung des Turniers. Wenn die Weltmeisterschaft bis dahin nicht Thema Nummer Eins in Medien und Gesprächen war, war sie es spätestens jetzt. Diskutiert wurde über das Austragungsland, die FIFA, Putin, Özil, Gündogan, Erdogan, über Außenseiter und über Favoriten. Natürlich gab es auch andere Themen, die wichtig waren: BAMF, Trump, Flüchtlingsschiffe, Missbrauchsfälle - doch sie alle schienen im Schatten der WM unterzugehen. Zumindest bis zum 27. Juni, als Deutschland gegen Südkorea verlor und damit aus dem Turnier ausschied. Dann wurde panisch darüber diskutiert, wie es dazu kommen konnte, wer die Verantwortlichen dafür sind und welche Konsequenzen der DFB daraus ziehen müsste - natürlich hatte jeder Bundesbürger eine hochqualifizierte Meinung dazu. Sobald der erste Schock überwunden war, wachte ...

Fußball bindet und bildet

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Afdruk zonder naam fotograaf / Anefo, Collectie Fotocollectiie Afdrukken ANEFO Rousel, fotonummer 157-1123, Bestanddeelnr 157-1123 , CC0 1.0 Es fühlt sich so normal an, ist aber doch faszinierend. Ich stehe auf einem Fußballplatz irgendwo in einem anderen Land, keiner versteht Deutsch oder Englisch und trotzdem findet, wie hier unter der strahlenden Sonne Süditaliens, ein packendes Fußballspiel statt. Wo es im alltäglichen Leben, im Beruf oder auch unter Freunden als Voraussetzung gilt, über eine Sprache zu verfügen, mit der man sich mit seinen Mitmenschen verständigen kann, so ist das im Sport nicht unbedingt notwendig. Wieso das so ist, kann man sehr gut am Beispiel Fußball erklären, lässt sich aber natürlich auf eine Vielzahl anderer Sportarten übertragen. Die Regeln im Fußball sind international festgelegt und in jedem Land auf der Welt gleich. Solange man sich auf ein Spielfeld verständigen kann, aus irgendwelchen Gegenständen zwei Tore bildet und ein rollendes Spielgerät ...