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Separatismus im Baskenland und in Katalonien

Definitionen und Begrifflichkeiten Bevor es um Beispiele von Regionalismus und deren Analyse geht, wird ein Blick auf die Begriffe ‚Regionalismus‘ und ‚Separatismus‘ geworfen. Das Wort ‚separare‘ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie ‚trennen‘. Demzufolge meint Separatismus die Trennung bzw. die Absicht, sich von einem Staat abzuspalten, um einen eigenen Staat zu gründen, oder sich abzukapseln, um sich einem anderen bereits bestehenden Staat anzuschließen – beispielsweise das Vorhaben Südtirols, das sich von Italien abspalten wollte, um wieder Teil Österreichs zu werden. Etwas detaillierter wird Marc Engelhardt in dem von ihm herausgegebenen Buch ‚Unabhängigkeit! – Separatisten verändern die Welt‘. Er definiert Separatismus als „die wirtschaftlich, sprachlich-kulturell oder ethnisch-religiös begründete politische Absicht eines Teils der Bevölkerung, sich aus einem Staatsverband zu lösen, um einen eigenen Staat zu gründen bzw. sich einem anderen Staat anzugliedern“ [...

Historischer Hintergrund: Der Spanische Bürgerkrieg

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Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unknown / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-H25224, Guernica, Ruinen , CC BY-SA 3.0 DE Von Juli 1936 bis April 1939 herrschte in Spanien ein Bürgerkrieg, der historisch auch „Auftakt zum Zweiten Weltkrieg“ genannt wird. Die rivalisierenden Gruppen waren die sogenannte „Volksfront“, welche aus Unterstützern der gewählten demokratischen Regierung bestand, und rechtsgerichtete Putschisten, die unter der Führung des Generals Francisco Franco kämpften. Die Ausgangslage vor Beginn des Krieges war durch Instabilitäten der 1931 ausgerufenen zweiten Spanischen Republik gekennzeichnet. Der Übergang von der Monarchie zur Demokratie zeigte wesentliche Schwächen in politischen, ökonomischen und auch sozialen Bereichen. So gab es beispielsweise bereits zu Beginn der noch jungen Demokratie zahlreiche Arbeiteraufstände gegen die Sozialreformen oder auch ein großes soziales Gefälle durch teils noch feudale Strukturen auf dem Land und den gegensätzlich von...

Separatismus: Baskenland / Eta (II)

Im Blog EUROPP (European Politics and Policy) der renommierten LSE (London School of Economics and Political Science) ist eine Einschätzung zum Thema Eta erschienen: George Kassimeris : History will judge ETA as a failed terrorist group, but there are lessons to be learned

Separatismus - Erkenntnisse der 4. Sitzung

Auch wenn der mediale Fokus zum Separatismus meist auf bekannten Bewegungen liegt, die aktuell für Aufruhr sorgen, gibt es in der EU z. Zt. 40 separatistische Bewegungen. Dies ist eine enorme Zahl für die Anzahl der Länder, die Teil der EU sind. Aufgrund dessen könnte man meinen, dass den Vertretern der EU die Dringlichkeit und die Dimension separatistischer Bewegungen bekannt ist und diese sich auch damit beschäftigt. Die Haltung der EU zu diesem Thema ist sehr wichtig und richtungweisend, da sie die Möglichkeit hat, separatistische Bewegungen zu lenken und attraktiv zu machen, indem neu entstehende Staaten Teil der EU bleiben dürfen. Diese Gedanken sind aber noch nicht ausgereift. Denn im Moment bedeuten erfolgreiche Separationen für Unternehmen noch große Einbußen, denn man verliert (wahrscheinlich) die EU-Mitgliedschaft. Ob man von den anderen Staaten anerkannt wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise Rechtsstaatlichkeit, Souveränität, Unterdrückung ...

Separatismus: Baskenland / Eta

Als Nachtrag zur gestrigen Sitzung bietet sich die Lektüre des folgenden Beitrags aus der Süddeutschen Zeitung an, der anlässlich der Auflösung der Eta erschienen ist: Thomas Urban : " Eta-Terror: Als die Mörder einsam wurden "